Überarbeitete Aufrufe online

Aufruf – Kampagne

(K)ein „normaler Geschäftsmann“?

Der seit mindestens 1998 existierende Wikingerversand im niederbayerischen Geiselhöring zählt zu den wichtigsten Versänden für Tonträger, Kleidung, Literatur etc. für die neonazistische Szene in Deutschland sowie dem europäischen Ausland. Betreiber des Ladens ist Siegfried Birl, ehemaliger Landesvorsitzender der JN (Junge Nationaldemokraten) in Bayern und NPD Mitglied. Damit dürfte klar sein welches Weltbild hinter den von Birl vertriebenen Artikeln steckt… [...]

Aufruf – Demo

Der Wikingerversand in Geiselhöring ist einer der wichtigsten neonazistischen Versände in ganz Deutschland. Egal ob  rechtsextreme Tonträger, Kleidung, Literatur – alles was der kaufwütige Nazi sucht, findet er hier. Mit dem Verkauf dieser Artikel werden jährlich ca. 500.000€ umgesetzt (laut a.i.d.a.). [...]

Unterstützende Gruppen etc., welche den Aufruf nun unterstützen, bzw. nicht mehr unterstützen möchten teilen uns dies bitte mit. Außerdem könnt Ihr nach wie vor Aufruf und/oder Durchführung der Demo unterstützen, falls Ihr das noch nicht tut.

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Selbstverständnis

Die antifaschistische Kampagne „Wikingerversand dichtmachen// reloaded“ hat es sich zum Ziel gesetzt über die Hintergründe der vom Wikingerversand angebotenen Artikel aufzuklären und Druck auf die Betreiber_innen auszuüben um langfristig die Beendigung des Verkaufs von Artikeln mit nationalistischen, rassistischen, antisemitischen NS- und gewaltverherrlichenden sowie geschichtsrevisionistischen Inhalten zu erwirken. Darüber hinaus soll verhindert werden, dass sich Geiselhöring weiter zu einer Pilgerstätte für Neonazist_innen entwickelt, was nicht nur durch regelmäßig veranstaltete Sonderverkäufe sondern auch wegen der Eröffnung eines Pils Pubs zu befürchten ist. Dies kann nur durch konsequentes, antifaschistisches Engagement erreicht werden, das sich weder verbieten noch unter Verwendung des „Extremismusbegriffs“ diffamieren lässt.

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