Vortrag in Landshut

Am kommenden Montag den 7. März findet zum offenen F.A.U.L. Treffen  ein weiterer Vortrag im Rahmen der antifaschistischen Kampagne „Wikingerversand dichtmachen//reloaded“ statt. Dieser beginnt um 19.30 im Infoladen Landshut.

Dabei wollen wir sowohl auf das Sortiment des Wikingerversandes und dessen Akteur_innen eingehen, als auch eine Diskussion darüber führen wie in Zukunft wirkungsvoll gegen den Wikingerversand interveniert werden kann.

 

Bericht zu Antifademo am 11. Dezember in Geiselhöring

Antifademo „Wikingerversand dichtmachen //reloaded – Naziläden schließen“ am 11. Dezember in Geiselhöring


Am 11. Dezember fand im niederbayerischen Geiselhöring eine Antifademo unter dem Motto „Wikinerversand dichtmachen // reloaded – Naziläden schließen“ gegen den ortsansässigen neonazistischen „Wikingerversand“ statt. Etwa 80 Antifaschist_innen folgten dem Aufruf des Antifaschistischen Aktionskollektivs Straubing (aak_sr). Trotz negativer Presse im Vorfeld und herbeiphantasierten „Zusammenstößen von Links und Rechts“ blieb die Demo friedlich und es kam zu keiner Festnahme. Im Verlauf des Tages zogen dann noch einmal etwa 20 Antifaschist_innen durch Straubing um der Forderung den Wikingerversand zu schließen Nachdruck zu verleihen.

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Geiselhöring schwingt „Extremismuskeule“

Anstatt die Möglichkeit wahrzunehmen am Samstag gegen Neonazismus auf die Straße zu gehen, veranstaltet das „Geiselhöring bleibt BUNT – Aktionen gegen Extremismus“ – Bündnis ein „friedliches Adventskonzert“ unter dem Motto „Besinnlichkeit statt Extremismus“. Einmal mehr findet hier eine Gleichsetzung von „Links“ und „Rechts“ statt. Antifaschist_innen, welche an diesem Tag gemeinsam gegen die rassistischen, nationalistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Inhalte des Wikingerversandes demonstrieren wollen, werden mit denen gleichgesetzt, welche ein solches Weltbild verbreiten und in sich tragen.

Es geht nicht darum Geiselhöring zu unserer „Homezone“ zu machen, sondern Menschen, die die Inhalte des Wikingerversandes nicht tolerieren wollen eine Möglichkeit zu geben ihren Unmut kund zu tun. Dass Geiselhöring seit geraumer Zeit immer mehr zur Anlaufstätte für Neonazist_innen aus allen Regionen und Spektren verkommt ist kein Geheimnis. Daher ist es umso skandalöser, dass nun im Vorfeld einer Demonstration, welche sich gegen diese Tatsache richtet, die Teilnehmer_innen, sowie die Inhalte der Demo als „extremistisch“ abgetan und in aller Öffentlichkeit diffamiert werden.

Wir fordern daher weiterhin alle Antifaschist_innen auf, sich am Samstag an der Demo gegen den Wikingerversand zu beteiligen um zu zeigen, dass sich Antifaschismus weder verbieten, kriminalisieren noch unter Verwendung des „Extremismusbegriffs“ diffamieren lässt.

Gegen Extremismusquatsch! Wikingerversand dichtmachen – Naziläden schießen! Es gibt kein ruhiges Hinterland!



Zugtreffpunkte

Um die Anreise besser koordinieren zu können veröffentlichen wir hier die Zugtreffpunkte für Samstag:

Passau: Hauptbahnhof | 10.00 Uhr | Abfahrt 10:23 / Gleis 6

München: Hauptbahnhof bei der großen Anzeigetafel | 11.15 Uhr

Straubing: Bahnhof | 12.00 Uhr

weitere Infos zur Demo folgen in Kürze

Überarbeitete Aufrufe online

Aufruf – Kampagne

(K)ein „normaler Geschäftsmann“?

Der seit mindestens 1998 existierende Wikingerversand im niederbayerischen Geiselhöring zählt zu den wichtigsten Versänden für Tonträger, Kleidung, Literatur etc. für die neonazistische Szene in Deutschland sowie dem europäischen Ausland. Betreiber des Ladens ist Siegfried Birl, ehemaliger Landesvorsitzender der JN (Junge Nationaldemokraten) in Bayern und NPD Mitglied. Damit dürfte klar sein welches Weltbild hinter den von Birl vertriebenen Artikeln steckt… [...]

Aufruf – Demo

Der Wikingerversand in Geiselhöring ist einer der wichtigsten neonazistischen Versände in ganz Deutschland. Egal ob  rechtsextreme Tonträger, Kleidung, Literatur – alles was der kaufwütige Nazi sucht, findet er hier. Mit dem Verkauf dieser Artikel werden jährlich ca. 500.000€ umgesetzt (laut a.i.d.a.). [...]

Unterstützende Gruppen etc., welche den Aufruf nun unterstützen, bzw. nicht mehr unterstützen möchten teilen uns dies bitte mit. Außerdem könnt Ihr nach wie vor Aufruf und/oder Durchführung der Demo unterstützen, falls Ihr das noch nicht tut.

Mobivideo bei Youtube

Tag X – The day has come

Es ist soweit.

Am 11. Dezember wird in Geiselhöring eine Antifa Demo unter dem Motto „Wikingerversand dichtmachen! // reloaded – Naziläden schließen!“ stattfinden.  Am gleichen Tag möchte auch der Wikingerversand seinen „Sonderverkauf“ veranstalten…

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr am Bahnhof in Geiselhöring.

Material um für die Demo zu werben gibts hier.

Weitere Infos folgen im Laufe der Woche.

stay tuned

aak_sr

 


Vortrag

Am 6. Dezember sind wir beim Infocafé unserer Freund_innen in Neumarkt zu Gast. Dort werden wir im Rahmen unserer Kampagne einen Vortrag über den Wikingerversand halten. Beginn ist um 19:30 im G6, Haus für Bildung, Jugend und Kultur

Weitere Termine für Vorträge folgen in Kürze…

Wir hoffen mensch sieht sich!

aak_sr

Gefunden bei Indymedia – Neues vom Wikingerversand

Gefunden bei Indymedia

Innerhalb einer Woche wurde der Wikingerversand in Geiselhöring zwei Mal das Ziel von Farbbeuteln und Sprühereien.

[weiterlesen]

Auch wenn wir an dieser Stelle weder zu Straftaten aufrufen, noch das Begehen  von Straftaten verherrlichen wollen, halten wir es durchaus für angbracht auf allen Ebenen gegen den Wikingerversand aktiv zu werden. Entgegen aller Diffamierungsversuche sind es solche Aktionen, die zeigen, dass es für Nazis kein ruhiges Hinterland gibt und es möglich ist mehr gegen rechte Umtriebe in der Region zu unternehmen.

aak_sr

Wikingerversand Thema bei on3 – Südwild

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Selbstverständnis

Die antifaschistische Kampagne „Wikingerversand dichtmachen// reloaded“ hat es sich zum Ziel gesetzt über die Hintergründe der vom Wikingerversand angebotenen Artikel aufzuklären und Druck auf die Betreiber_innen auszuüben um langfristig die Beendigung des Verkaufs von Artikeln mit nationalistischen, rassistischen, antisemitischen NS- und gewaltverherrlichenden sowie geschichtsrevisionistischen Inhalten zu erwirken. Darüber hinaus soll verhindert werden, dass sich Geiselhöring weiter zu einer Pilgerstätte für Neonazist_innen entwickelt, was nicht nur durch regelmäßig veranstaltete Sonderverkäufe sondern auch wegen der Eröffnung eines Pils Pubs zu befürchten ist. Dies kann nur durch konsequentes, antifaschistisches Engagement erreicht werden, das sich weder verbieten noch unter Verwendung des „Extremismusbegriffs“ diffamieren lässt.

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